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Descrizione archivistica
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Nachlass Josef Innerhofer

  • IT DAB NL, JoIn
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  • 1845 - 2022
  • Parte diNachlässe

Josef Innerhofer, geb. 1931in Taufers, empfing 1957 die Priesterweihe. Bis 1963 war er Kooperator in Lüsen bzw. Brixen, 1964–1968 wirkte er als Subregens am Priesterseminar. 1967–1993 war er Redakteur des „Katholischen Sonntagsblattes“. 1964–2001 Professor an der Theologischen Hochschule, 1970–1991 Leiter des diözesanen Presseamtes, dann bis 1999 in München als Ausbildner katholischer Publizisten. 2003–2016 war er Postulator in der Causa Mayr-Nusser.

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Nachlass Johannes Untergasser

  • IT DAB NL, JoUn
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  • 1920 - 1970
  • Parte diNachlässe

Johannes Untergasser, geb. 1901in Bruneck, empfing 1926 die Priesterweihe. Anschließend war er Kooperator in Franzensfeste bzw. Cortina, ehe er 1930 als Notar und Kanzleisekreär an die bischöfliche Kurie bzw., als Hofkaplan, ins engste Umfeld des Bischofs berufen wurde. 1933–1949 lehrte er Philosophie am Seminar in Brixen. 1948 wure er Domkapitular, 1953 Generalvikar. 1955 erhielt er den Ehrentitel „Monsignore“, 1961 wurde er auch päpstlicher Hausprälat.

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Nachlass Michael Haspinger

  • IT DAB NL, MiHa
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  • 1923 - 2005
  • Parte diNachlässe

Michael Haspinger wurde 1925 in St. Martin i. Gsies geboren. Nach der Priesterweihe 1951 wirkte er als Präfekt im Kassianeum, dann als Kooperator in Stilfes, Trens bzw. Bruneck. 1961–196 war er Pfarrer von Ried bei Sterzing, dann, bis zum Übertritt in den Ruhestand 2001, Pfarrer von Milland. Als solcher engagierte er sich für den Bau einer neuen Kirche sowie des Jugendheimes.

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Nachlass Johann Kollmann

  • IT DAB NL, JoKo
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  • 1917 - 2021
  • Parte diNachlässe

Johann Kollmann, geb. 1930 in Laurein, wurde 1956 zum Priester geweiht. Er wirkte bis 1959 als Kooperator in Aldein bzw. Auer. 1959–1964 studierte er Geschichte an der Univ. Innsbruck, anschließend lehrte er am Johanneum, 1981–1997 als dessen Direktor. 1984–2012 war er Kaplan auf Schloss Tirol. 1998 wurde er Kanonikus an der Kathedrale zu Brixen, 2000–2005 war er Ordinariatskanzler. Er verstarb am 12. Januar 2026.

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Nachlass Anselm Sparber

  • IT DAB NL, AnSp
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  • 1100 - 1980
  • Parte diNachlässe

Florian Bernhard Sparber wurde 1886 im Weiler Egg (Pfarre Stilfes) geboren. Beim Eintritt ins Augustiner Chorherrenstift Neustift nahm er den Namen Anselm an. 1980 wurde er zum Priester geweiht; in den folgenden Jahren wirkte er als Kooperator in den Stiftspfarren Völs am Schlern und Natz bzw. als Vikar in Pfalzen. Später war er Lehrer am Vinzentinum, schließlich, ab 1933, Professor für Kirchen- und Diözesangeschichte am Priesterseminar zu Brixen. 1939 wurde Sparber zum Leiter des Diözesanarchivs Brixen und zum Konsistorialrat ernannt. Er verfasste zahlreiche Werke zur Tiroler Kirchengeschichte. Die bekanntesten sind (Auswahl):
Der selige Hartmann. Bischof von Brixen und Gründer des Chorherrenstiftes Neustift, Brixen 1910.
Abriss der Geschichte des Chorherrenstiftes Neustift bei Brixen, Brixen 1920.
Vita Beati Hartmanni Episcopi Brixinensis (1140–1164) (Schlern-Schriften 46), Innsbruck 1940.
Die Brixner Fürstbischöfe im Mittelalter ihr Leben und Wirken, Bozen 1968.

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Nachlass Vinzenz Gasser

  • IT DAB NL, ViGa
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  • 1842 - 1980
  • Parte diNachlässe

Vinzenz Gasser, geb. 1809 in Inzing, wurde 1833 zum Priester geweiht. In den folgenden drei Jahren wirkte er in der Innsbrucker Dekanatskanzlei sowie als Kooperator in Götzens, Wenns bzw. Flaurling. Schon damals widmete er sich dem Studium der Dogmatik. 1836 berief ihn Fürstbischof Bernhard Galura als Professor für Altes Testament ans Brixner Priesterseminar. 1842 erhielt er den Auftrag, innerhalb von drei Jahren ein Lehrbuch der Fundamentaltheologie zu verfassen; dieses Buch kam nicht zustande.
1848 wurde er vom Landkreis Bruneck als Abgeordneter in die Frankfurter Nationalversammlung entsandt. Sein Ziel, ein konfessionell geschlossenes Tirol, konnte er angesichts völli anders gearteter Grundsätze der Katholiken in Deutschland nicht erreichen. Von 1861 bis 1879 gehörte er dem Tiroler Landtag an.
1856 nominierte ihn Kaiser Franz Josef zum Bischof von Brixen. 1857 empfing er vom Salzburger Erzbischof die Weihe. Auf dem Ersten Vatikanischen Konzil trat er als entschiedener Verfechter der päpstlichen Unfehlbarkeit auf. Er war ein Gegner des Liberalismus. Als Brixner Bischof ist er besonders durch die Gründung eines Knabenseminars (nach ihm als „Vinzentinum“ benannt) 1872 in Erinnerung geblieben. Es wurde 1876 eröffnet.

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Nachlass Karl Wolfsgruber

  • IT DAB NL, KaWo
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  • 1907 - 2009
  • Parte diNachlässe

Geb. 1917 in Percha, wurde er 1941 zum Priester geweiht. Bis 1945 wirkte er als Kooperator in Welsberg. Anschließend studierte er Geschichte und erlangte 1947 mit einer Arbeit über das Brixner Domkapitel in der Neuzeit bei Leo Santifaller di Promotion. Zugleich absolvierte er den Kurs am Institut für österreichische Geschichtsforschung. Als Staatsprüfungsarbeit legte er eine Edition der ältesten Urbare des Benediktinerinnenstiftes Sonnenburg vor. 1947 übernahm er die Leitung der Brixner diözesanen Archive, denen er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1997 eine hervorragende Struktur verlieh und die er, in Kooperation mit der Universität Innsbruck, zu Zentren historischer Grundlagenforschung machte. 1951 übernahm er auch die Leitung des Diözesanmuseums. 1953–1973 war er zusätzlich Leiter der kirchlichen Denkmalpflege, 1972 wurde er Landeskonservator in Südtirol. Weitere Tätigkeitsbereiche waren die Lehre am Priesterseminar und die Schriftleitung des „Schlern“. Neben all dem erfüllte Wolfsgruber gewissenhaft seine priesterlichen Pflichten, zuerst als Dombenefiziat, seit 1957 als Kanonikus an der Kathedrale; 1967 wurde er Domdekan, 1973 Dompropst.

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Nachlass Peter Zelger

  • IT DAB NL, PeZe
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  • 1960 - 2020
  • Parte diNachlässe

Peter Zelger, geb. 1933 in St. Nikolaus/Eggen, wurde 1959 in Bozen/Gries zum Priester geweiht. Zwischen 1959 und 1964 wirkte er als Kooperator in Tiers, Girlan bzw. Nals. Von 1964 bis 1968 war er Redakteur der Tageszeitung „Dolomiten“. Anschließend absolvierte er 1969 das Studium in München. Von 1969 bis 1973 war er Sekretär der Diözesansynode. Anschließend war er bis 1992 Leiter des Seelsorgeamtes und von 1992 bis 1994 Leiter des Presseamtes. Ab 1994 wirkte er als geistlicher Rektor der Cusanus-Akademie und geistlicher Beirat des Katholischen Sonntagsblattes. Von 1992 bis 2009 bekleidete er als Dompropst die höchste Dignität im Domkapitel. Am 13. September 2014 überreichte ihm Bischof Muser für sein Lebenswerk die Diözesanmedaille.
Der Bestand wurde dem Diözesanarchiv im August 2021 vom Neffen des Dompropsts, Dr. Christian Zelger, Algund, übergeben.

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Nachlass Helmut Alexander

  • IT DAB NL, HeAl
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  • 1603 - 2012
  • Parte diNachlässe

Helmut Alexander wurde 1957 in Elsenfeld (Bayern) geboren. Ab 1979 studierte er an der Universität Erlangen Bayerische und Fränkische Landesgeschichte, Neuere Geschichte, Politische Wissenschaft und Philosophie. 1982 wechselte er nach Innsbruck über, wo er 1987 die Promotion erlangte. Ab 1994 lehrte er am dortigen Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte, für das er sich 2001 habiliterte. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der regionalen Wirtschafts-, Zeit- und Kirchengeschichte, mit besonderem Fokus auf biographischen, industriegeschichtlichen und filmhistorischen Studien. 1990 war er Gründungsmitglied der „Arbeitsgruppe Regionalgeschichte/Gruppo di ricerca per la storia regionale“ in Bozen.
2017 trat Helmut Alexander krankheitsbedingt vorzeitig in den Ruhestand. Aus diesem Anlass überließ er dem Diözesanarchiv Brixen, in dem er seit den 1990er Jahren intensiv geforscht hatte, die Vorarbeiten zu einer geplanten Studie über den Seelsorgeklerus im Tiroler Anteil der Diözese Brixen im 19. Jahrhundert.

Nachlass Herbert Haas

  • IT DAB NL, HeHa
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  • 1555 - 1962
  • Parte diNachlässe

Herbert Haas, geb. 1931 in Innsbruck, wurde 1957 in Bozen/Gries zum Priester geweiht. Bis 1961 wirkte er als Kooperator in Martell bzw. Lajen, seither war er Referent für Buchhaltung und Rechnungswesen am bischöflichen Ordinariat in Trient bzw., ab 1964, in Bozen. Im Jahr 2000 trat er in den Ruhestand.
Die Akten, die er 2017 dem Diözesanarchiv Brixen übergab, hängen nicht mit seiner amtlichen Tätigkeit zusammen, sondern stammen aus Familienbesitz. Sie betreffen größtenteils die Geschichte des mittleren Vinschgaus. Die Erschließung erfolgte im Sommer 2020 durch eine Praktikantin der Univ. Wien, Frau Elisa Wasserer.

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Nachlass Wilhelm Walther

  • IT DAB NL, WiWa
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  • 1917 - 2000
  • Parte diNachlässe

Wilhelm Walther wurde am 3. November 1914 in Meran geboren. 1928 bezog er das fürstbischöfliche Knabenseminar Johanneum in Dorf Tirol. Nach der Matura studierte er Theologie in Trient und wurde dort am 25. März 1939 zum Priester geweiht. Am 9. April 1939, Ostersonntag, feierte er in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran Primiz.
Nach Jahren des seelsorglichen Dienstes in St. Ulrich in Gröden, Partschins, Auer und an der Propsteipfarrkirche Bozen, in denen er sich als Kooperator und Religionslehrer in erster Linie der pfarrlichen Jugendarbeit widmete, bezog er im Herbst 1959 das neu eröffnete „Gamperheim“ in Bozen/Gries, das er bis 1965 als Regens leitete. Im Herbst 1965 übersiedelte er in gleicher Funktion ins neu eröffnete „Gamperheim“ („Erzherzog-Johann“-Heim) in der Meraner Karl-Wolf-Straße, das er bis 1989 leitete. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in seinem Elternhaus in der Meraner Pfarrgasse, die allerletzte Zeit im Pflegeheim „St. Anna“ des Deutschen Ordens in Lana, wo er am 16. März 2004 verstarb.
Einige seiner Erinnerungsgegenstände, bestehend in erster Linie aus Korrespondenz und aus Fotosammlungen (gesammelt in einem schwarzen Lederkoffer), übernahm sein Nachfolger als Regens des Bozner „Gamperheimes“, Josef Webhofer. Sie dienten u.a. zur Vorbereitung und Drucklegung einer Gedenkschrift mit dem Titel: „Erinnerungen an Herrn Willi“, die in kleiner Auflage und ganz privat von einem Freundeskreis des Herrn Willi initiiert worden ist und in diesem Freundeskreis zur Verteilung gelangte.
Im Sommer 2009 arbeitete Dr. Othmar Parteli an einer Erinnerungsschrift zum 50jährigen Bestehen des „Kanonikus-Michael-Gamper-Werkes“ (erschienen im Schlern 2009/10). Zu diesem Zweck übergab ihm Josef Webhofer den genannten schwarzen Lederkoffer mit der Auflage, ihn nach Beendigung seiner Verwertung dem Diözesanarchiv in Brixen auszuhändigen. Die Übergabe erfolgte im Sommer 2022.

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Nachlass Josef Prader

  • IT DAB NL, JoPr
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  • 1926 - 2006
  • Parte diNachlässe

Josef Prader, geb. 1915 in Tschötsch bei Brixen, wurde 1940 zum Priester geweiht. Nach einigen Jahren in der Seelsorge (Cortina d‘ Ampezzo, St. Jakob i. Ahrn, Colle Santa Lucia) studierte er Kirchenrecht an der Gregoriana. Nach der Promotion wurde er Sekretär (Hofkaplan) von Bischof Joseph Gargitter, später Kanzler der Diözese Brixen bzw., 1964, Offizial der Diözese Bozen-Brixen und Eherichter am kirchlichen Regionalgericht. 1973 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Mitglied der päpstlichen Kommission für die Reform des Kirchenrechts der katholischen orientalischen Kirchen. 1991 wurde er Konsultor des Päpstlichen Rates für die Auslegung der kirchlichen Gesetze. Bis 2004 lehrte er am „Pontificio Instituto Orientale“ in Rom. Prader war ein international anerkannter Experte für Kanonisches Recht und Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

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