- IT DAB NL, KaWo
- Bestand
- 1907 - 2009
Teil vonNachlässe
Geb. 1917 in Percha, wurde er 1941 zum Priester geweiht. Bis 1945 wirkte er als Kooperator in Welsberg. Anschließend studierte er Geschichte und erlangte 1947 mit einer Arbeit über das Brixner Domkapitel in der Neuzeit bei Leo Santifaller di Promotion. Zugleich absolvierte er den Kurs am Institut für österreichische Geschichtsforschung. Als Staatsprüfungsarbeit legte er eine Edition der ältesten Urbare des Benediktinerinnenstiftes Sonnenburg vor. 1947 übernahm er die Leitung der Brixner diözesanen Archive, denen er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1997 eine hervorragende Struktur verlieh und die er, in Kooperation mit der Universität Innsbruck, zu Zentren historischer Grundlagenforschung machte. 1951 übernahm er auch die Leitung des Diözesanmuseums. 1953–1973 war er zusätzlich Leiter der kirchlichen Denkmalpflege, 1972 wurde er Landeskonservator in Südtirol. Weitere Tätigkeitsbereiche waren die Lehre am Priesterseminar und die Schriftleitung des „Schlern“. Neben all dem erfüllte Wolfsgruber gewissenhaft seine priesterlichen Pflichten, zuerst als Dombenefiziat, seit 1957 als Kanonikus an der Kathedrale; 1967 wurde er Domdekan, 1973 Dompropst.
Wolfsgruber, Karl