Fonds WiWa - Nachlass Wilhelm Walther

Cote

IT DAB NL, WiWa

Titre

Nachlass Wilhelm Walther

Date(s)

  • 1917 - 2000 (Ablage)

Niveau de description

Fonds

Étendue matérielle et support

15 Konvolute

Nom du producteur

Notice biographique

Histoire archivistique

Source immédiate d'acquisition ou de transfert

Portée et contenu

Wilhelm Walther wurde am 3. November 1914 in Meran geboren. 1928 bezog er das fürstbischöfliche Knabenseminar Johanneum in Dorf Tirol. Nach der Matura studierte er Theologie in Trient und wurde dort am 25. März 1939 zum Priester geweiht. Am 9. April 1939, Ostersonntag, feierte er in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran Primiz.
Nach Jahren des seelsorglichen Dienstes in St. Ulrich in Gröden, Partschins, Auer und an der Propsteipfarrkirche Bozen, in denen er sich als Kooperator und Religionslehrer in erster Linie der pfarrlichen Jugendarbeit widmete, bezog er im Herbst 1959 das neu eröffnete „Gamperheim“ in Bozen/Gries, das er bis 1965 als Regens leitete. Im Herbst 1965 übersiedelte er in gleicher Funktion ins neu eröffnete „Gamperheim“ („Erzherzog-Johann“-Heim) in der Meraner Karl-Wolf-Straße, das er bis 1989 leitete. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in seinem Elternhaus in der Meraner Pfarrgasse, die allerletzte Zeit im Pflegeheim „St. Anna“ des Deutschen Ordens in Lana, wo er am 16. März 2004 verstarb.
Einige seiner Erinnerungsgegenstände, bestehend in erster Linie aus Korrespondenz und aus Fotosammlungen (gesammelt in einem schwarzen Lederkoffer), übernahm sein Nachfolger als Regens des Bozner „Gamperheimes“, Josef Webhofer. Sie dienten u.a. zur Vorbereitung und Drucklegung einer Gedenkschrift mit dem Titel: „Erinnerungen an Herrn Willi“, die in kleiner Auflage und ganz privat von einem Freundeskreis des Herrn Willi initiiert worden ist und in diesem Freundeskreis zur Verteilung gelangte.
Im Sommer 2009 arbeitete Dr. Othmar Parteli an einer Erinnerungsschrift zum 50jährigen Bestehen des „Kanonikus-Michael-Gamper-Werkes“ (erschienen im Schlern 2009/10). Zu diesem Zweck übergab ihm Josef Webhofer den genannten schwarzen Lederkoffer mit der Auflage, ihn nach Beendigung seiner Verwertung dem Diözesanarchiv in Brixen auszuhändigen. Die Übergabe erfolgte im Sommer 2022.

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